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Nikolaus hat eine Frage an das Buddha-Bärchen

POSTED BY: Elisabeth ON - 13. Dezember 2013

Eine Weihnachtsgeschichte von Arne Schaefer

Die Buddha-Bärchen Höhle, gezeichnet von Arne Schaefer

Die Buddha-Bärchen Höhle, gezeichnet von Arne Schaefer

Im Winter, wenn das Leben langsamer und ruhiger wird, ist das Buddha-Bärchen die meiste Zeit zu Hause in seiner Buddha-Bärchen-Höhle. Ein gewöhnliches Bärchen würde einen langen, tiefen und äußerst erholsamen traumlosen Winterschlaf machen. Nicht so das Buddha-Bärchen! Es heißt ja nicht umsonst so. Das Wort „Buddha“ kommt aus dem Sanskrit, einer sehr alten Sprache Indiens, in der viele heilige Texte geschrieben wurden, und bedeutet „erwacht“. Ein Buddha-Bärchen ist also ein erwachtes Bärchen, wie könnte es da eine ganze Jahreszeit verschlafen? » weiter lesen

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POSTED BY: Elisabeth ON - 27. Februar 2012

Eines Tages kam ein junger Mönch auf seiner Reise an das Ufer eines großen Flusses. Er blickte hoffnungslos auf das Hindernis vor ihm und dachte stundenlang darüber nach, wie er den Fluss überqueren könnte. Gerade als er seine Reise ganz aufgeben wollte, sah er einen berühmten Lehrer auf der anderen Seite des Flusses. Der junge Mönch schrie hinüber: „Ach, verehrter Weiser, könnt Ihr mir sagen, wie ich auf die andere Seite des Flusses gelangen kann?“ Der Lehrer überlegte einen Augenblick, schaute den Fluss auf und ab, schließlich rief er zurück: „Mein Sohn, DU bist auf der anderen Seite!“

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Der Gewohnheitskäfig

POSTED BY: Elisabeth ON - 09. August 2011

Diese Geschichte wurde von einem amerikanischen Zen-Meister während eines Vortrages in Berlin erzählt: Ein Bär lebte in den 1960er Jahren schon lange in Gefangenschaft in einem sehr kleinen Käfig im Zoo. In diesem Käfig ging der Bär immer nur ein paar Schritte hin und her, hin und her – von dem einen Ende des Käfigs zum anderen. Dann gab es eine immer stärker werdende Naturschutzbewegung, die einen angemessenen Lebensraum für in Gefangenschaft lebende Wildtiere forderte. So wurde auch beschlossen, diesen Bär in ein größeres Gehege umzusiedeln. Als der Tag gekommen war, kamen viele Menschen um mitzuerleben, wie der Bär das erste Mal aus seinem kleinen Käfig herauskommen und voller Neugierde das neue, große Gehege erkunden würde. Die Käfigtür wurde geöffnet – und nichts geschah… Der Bär musste mit einem Stock aus dem Käfig herausgeschubst werden. Als er endlich draußen war, schaute er sich um und schließlich ging er ein paar Schritte! Dann wendete er und ging wieder ein paar Schritte zurück – ging wieder hin und her, hin und her, wie er es schon immer getan hatte …

Jeder von uns hat seinen Käfig,  an den er sich gewöhnt hat. Das müssen wir zu allererst erkennen. Dann können wir uns daraus bewegen und können sogar diese Erfahrung nutzen, anderen zu helfen ihren eigenen Käfig wahrzunehmen.

(Erzählt von Zen-Meister Bon Haeng, im Zen Zentrum Berlin, 9. Juni 2011)

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Weisheitsgeschichte Juli

POSTED BY: Arne ON - 03. Juli 2011

Buddha-Bärchen StrandburgZwei Kinder verbrachten einen herrlichen Sonnentag am Strand. Sie buddelten im Sand und begannen eine Strandburg zu bauen. Sie hatten immer mehr Ideen, es kam Straßen hinzu, Mauern und Türme, Häuser und Höfe, sogar Parks und Spielplätze. Sie schufen eine richtige kleine Stadt. Zufrieden gingen sie abends nach Hause und schliefen überglücklich ein in voller Vorfreude am nächste Tag ihr Meisterwerk wieder zu sehen!

In der Nacht kam ein großes Unwetter, es donnerte, blitzte und regnete dicke Regentropfen, die vom Wind gepeitscht laut auf den Boden platschten. Als die beiden Kinder am Morgen zum Strand kamen, war von ihrem Paradies nur noch ein Sandhügel übrig. Da war eines der Kinder sehr unglücklich und weinte: „Alles ist zerstört, unser schönes Schloss und alle die schönen Häuser!“ Das andere Kind aber freute sich: „Aber so können wir alles ganz neu machen. Nichts schränkt uns ein, wir können wieder bauen, was und gerade einfällt!“

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Weisheitsgeschichte Juni

POSTED BY: Arne ON - 06. Juni 2011

Warum hat das Buddha-Bärchen große Ohren?

Im Westen gelten eher kleine Ohren, die eng am Kopf anliegen, als hübsch. Aber im Osten haben große Ohren eine besondere Bedeutung, denn sie stehen für Weisheit und Mitgefühl. Buddhas werden immer mit großen, hängenden Ohren dargestellt. Auch das Buddha-Bärchen hat große Ohren, weil es so viel Mitgefühl hat. Es hört die Klänge dieser Welt – hört die Rufe von Menschen, Tieren und allen fühlenden Wesen und antwortet ihnen.

Eigentlich ist es nicht so wichtig, wie groß unsere Ohren wirklich sind, sondern eher, wie sehr wir die „Ohren“ unseres Geistes öffnen!

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