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Weisheitsgeschichte Februar

POSTED BY: Arne ON - 07. Februar 2011

Weisheit_FebDer kleine Vogel und das Feuer

Die Weisheitsgeschichte für Februar wurde von Zen-Meister Dae Kwang im Juli 2003 anlässlich des Konfliktes im Nahen Osten erzählt. Wir bringen sie, weil sie so gut zu den Ereignissen in Nordafrika dieser Tage passt.

Du alleine hast nicht die Macht, den Konflikt im Mittleren Osten zu lösen. Du kennst Mutter Theresa. Wenn sie die Straßen Kalkuttas entlang ging und dort jemand in den Straßen krank daliegen sah, dann half sie.  Es war ihr egal, ob das ein Muslim, ein Katholik, ein Hindu oder ein Mensch ohne Glauben war. Das ist auch Deine Aufgabe, in jedem Augenblick. Diese einfache Hilfe, hilft der ganzen Welt. Es gibt eine berühmte buddhistische Geschichte, die das zum Ausdruck bringt:

Es gab einmal einen schlimmen Waldbrand. Viele Tiere leideten, ihr Zuhause, ihr Futter wurde zerstört, sie hatten nichts zu essen, sie saßen in der Falle. Als das Feuer begann, saß ein kleiner Vogel in einer Baumkrone. Er merkte, dass ein Waldbrand kam, so wie du weißt, ob Wasser heiß oder kalt ist, wenn du es trinkst. Er spürte, dass das Feuer Leiden verursacht. Und so flog er zu einem See, füllte seinen Schnabel mit Wasser und ließ ihn auf das Feuer fallen; er holte wieder einen Schnabel Wasser und ließ ihn fallen, flog hin und her, bis er starb. Er tat einfach, was er tat.

Das gleich gilt für uns, wir tun einfach was wir tun ohne das Ergebnis zu prüfen: Buddha lebte vor 2500 Jahren. Gibt es heute weniger Leid? Jesus lebte vor 2000 Jahren, haben wir heute weniger Leid als zu seiner Zeit? Sie taten einfach was sie taten, sie hafteten nicht am Ergebnis. Das ist der Sinn der Vogel Geschichte. Wenn du dem Mittleren Osten helfen möchtest, fang an, was zu tun. Aber was, das weiß ich nicht. Das weiß Buddha auch nicht, auch der Dalai Lama weiß es nicht. Der Dalai Lama hat dieses schlimme Problem mit der Besetzung Tibets durch die Chinesen, aber er macht einfach weiter. Wenn du in seiner Nähe bist, sieht er nicht so aus, als würde er die Last dieses Problems auf seinen Schultern tragen. Und das heißt nicht, dass es ihm egal ist. Es heißt nur, dass er einfach nur tut was er tun kann.

Niemand kann dir sagen, was in deinem Leben zu tun ist. Wenn du siehst, was zu tun ist, dann tu es!

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