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Weisheitsgeschichte März

POSTED BY: Arne ON - 06. März 2011

Rabbi und HundDer Rabbi und die Bestie

Es gab einmal einen berühmten Rabbiner, der wegen seines profunden Wissens der heiligen Schriften sehr verehrt wurde. Er war sehr orthodox und glaubte an jedes Wort, das im heilgen Buch geschrieben stand.

Eines Tages war er gemeinsam mit seinem Gehilfen in einer entlegen Gegend auf Reisen und durchquerten ein Dorf. Als sie in der Mitte des Dorfes waren, knurrte ein großer Hund plötzlich sehr laut und fing dann an, sie zu verfolgen. Sofort rannte der Rabbiner so schnell er konnte und der Gehilfe folgte ihm. Sie schafften es aus dem Dorf zu fliehen, ohne dass der Hund sie erwischte. Hinter einem Felsen versteckten sie sich, so dass der Hund sie nicht mehr sah. Dort lamentierte der Gehilfe: „Warum sind Sie davon gelaufen wie ein Kind? Sie haben mich immer gelehrt, dass wenn ich die Regeln des heiligen Buches achte, mir keine Bestie etwas anhaben kann! Also warum sind Sie weggelaufen? Glaubt ihr etwa nicht, was das heilige Buch lehrt?“ Der Rabbiner antwortete: „Doch, natürlich glaube ich an das heilige Buch – aber ich fürchte, der Hund hat es nicht gelesen!“

(Erzählt von Zen-Meister Wu Bong)

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