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Weisheitsspruch der Woche

POSTED BY: Brigitte ON - 25. August 2010

3. Spruch, KW 34

Hier ein Vers für Euch, der mit einem kraftvollen Bild aus der Natur die Schönheit und Grausamkeit  von ABSCHIED und VERGÄNGLICHKEIT darstellt. Ich mag die Ambivalenz in dem Vers: Ist der Wind ein Täter oder liegt es nicht einfach in der Natur von allem, zu einem nicht bestimmbaren Zeitpunkt zu vergehen?

Lasst uns den Wind nicht ungerecht schelten,

wenn er die Kirschblüten so grausam entblättert –

vielleicht verlangt es sie selber,

dahinzuscheiden, bevor ihre Zeit kam.

(Mönch Jiyen, Japan)

Sagt mir eure Meinung, denn das Thema beschäftigt mich nicht nur beim Naschen eines unserer köstlichen Budddha-Bärchens.

Posted in Weisheitssprüche

2 Meinungen zu “Weisheitsspruch der Woche”
  1. Tame sagt:

    Wunderschöner Spruch, vielen Dank. Er macht mich demütig, weil in diesem Satz für mich steckt: Nicht ich tue etwas, sondern etwas tut es durch mich.

  2. Brigitte Huzly sagt:

    Hi Tame,
    diese Demut spüre ich auch bei diesem Vers. Die Erkenntnis, nicht immer selbst für alles zuständig und verantwortlich zu sein, ist so befreiend und großartig.Der Wind erfüllt seine Aufgabe, wie die Kirschenblüten und ich kann das Spiel einfach beobachten und muss nichts tun.
    Wunderbar – ich grüße dich
    Brigitte

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